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Schmerzen nach der Geburt: Was normal ist und was nicht

Schmerzen nach der Geburt: Was normal ist und was nicht

Nach der Geburt schmerzt vieles – das ist normal. Dein Körper hat Enormes geleistet. Aber wann sind Schmerzen ein Warnsignal? Dieser Ratgeber hilft dir, normale Geburtsschmerzen von Beschwerden zu unterscheiden, die ärztliche Aufmerksamkeit brauchen.

Normale Schmerzen nach der Geburt

Nachwehen

In den ersten Tagen kontrahiert sich die Gebärmutter zurück. Diese Nachwehen sind beim Stillen durch Oxytocinausschüttung besonders intensiv. Bei Erstgebärenden mild, bei Mehrgebärenden oft krämpfig. Klingen in der Regel nach 3–5 Tagen ab.

Dämmbeschwerden

Schmerzen, Brennen oder Druck im Dammbereich nach einem Dammriss oder einer Episiotomie sind normal. Sitzen fällt oft schwer. Kühlende Kompressen, Sitzbad und der BioLas® 6 Softlaser helfen, die Heilung zu unterstützen.

Kaiserschnitt-Schmerzen

Ziehen, Druck und Schmerzen rund um die Kaiserschnittnarbe sind in den ersten Wochen normal. Tief ins Gewebe wirkende Therapien wie die Softlaser-Behandlung können hier unterstützen.

Wunde Brustwarzen

Besonders in den ersten Wochen des Stillens. Mehr dazu in Wunde Brustwarzen: Hausmittel & moderne Lösungen.

Beckenbodenschmerzen

Druckgefühl, Schmerzen beim Sitzen oder Inkontinenz in den ersten Wochen. Mehr dazu in Beckenboden nach der Geburt.

Wann sind Schmerzen ein Warnsignal?

Folgende Beschwerden gehören nicht zur normalen Erholung und erfordern sofortige ärztliche Abklärung:

Symptom Mögliche Ursache
Fieber über 38,5 °C Mastitis, Wundinfektion
Zunehmendes Schmerzen statt Abnahme Infektion, Wundkomplikation
Eitrige Absonderungen Bakterielle Infektion
Starke Schmerzen beim Wasserlassen Harnwegsinfektion
Plötzlich starker Wochenfluss Rückstände, Entzündung
Schmerzen in der Wade oder Bein Thrombose (besonders nach Kaiserschnitt)

Schmerzlinderung ohne Medikamente

Kühlende Kompressen

Bei Damm- und Narbenregion in den ersten 48 Stunden, 10–15 Minuten, nie direktes Eis.

Sitzbad

Lauwarm, 1–2x täglich, fördert Durchblutung und Wundpflege.

Softlaser-Therapie

Der BioLas® 6 wirkt schmerzlindernd und heilungsfördernd gleichzeitig – ohne Medikamente, sicher während des Stillens. Bis zu 5x täglich anwendbar. Mehr zur Wirkung in LLLT erklärt.

Richtige Lagerung

Aufgeblasenes Sitzkissen oder Stilldonut entlasten den Dammbereich. Beim Kaiserschnitt weiches Kissen über der Narbe beim Tragen.

Schmerzmittel in der Stillzeit

Ibuprofen und Paracetamol sind in der Stillzeit in üblichen Dosierungen zugelassen. Immer Rücksprache mit dem Arzt oder der Hebamme halten. Aspirin und Metamizol sind in der Stillzeit kontraindiziert.

Fazit

Schmerzen nach der Geburt sind normal – aber sie müssen nicht einfach ausgehalten werden. Mit gezielter Pflege, der richtigen Lagerung und bei Bedarf dem Softlaser lässt sich die Erholung aktiv unterstützen. Und bei unklaren oder zunehmenden Schmerzen gilt: immer zum Arzt.

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