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Beckenboden nach der Geburt: Übungen & Rehabilitation

Beckenboden nach der Geburt: Übungen & Rehabilitation

Der Beckenboden wird in der Schwangerschaft und Geburt extrem beansprucht – und braucht nach der Geburt gezielte Unterstützung. Auch nach einem Kaiserschnitt ist er betroffen.

Was ist der Beckenboden?

Eine Gruppe von Muskeln und Bindegewebe, die wie eine Hängematte Blase, Darm und Gebärmutter trägt. Während der Schwangerschaft steht er unter dauerhaftem Druck (bis zu 7 kg).

Typische Beschwerden nach der Geburt

  • Inkontinenz beim Niesen, Husten oder Lachen
  • Druck oder Schweregefühl im Becken
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

Wann mit dem Training beginnen?

Bereits am ersten Tag nach der Geburt mit sanften Übungen – noch im Krankenhausbett.

Die wichtigsten Übungen

Kegel-Übungen

Beckenbodenmuskulatur anspannen wie um den Urinstrahl zu stoppen, 5–10 Sekunden halten, loslassen. 3x10 täglich.

Brückenheben

Rückenlage, Knie angewinkelt, Gesäß anheben, 3 Sekunden halten.

Atemtechniken

Tiefes Zwerchfellatmen aktiviert den Beckenboden reflektorisch.

Narben und Beckenboden

Narbengewebe von Dämmrissen oder Kaiserschnitt kann die Beckenbodenspannung beeinflussen. Der BioLas® 6 Softlaser hilft, Narbenverwachsungen zu lösen und als Ergänzung zur Physiotherapie.

Mehr zum Wochenbett

Alle weiteren Infos zur körperlichen Erholung in unserem ausführlichen Wochenbett-Ratgeber.

Fazit

Frühzeitiges Training, Physiotherapie bei Bedarf und gezielte Narbenbehandlung führen bei den meisten Frauen zur vollständigen Wiederherstellung.

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