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Soor beim Stillen: Erkennen & richtig behandeln

Soor beim Stillen: Erkennen & richtig behandeln

Brennende, stechende Schmerzen an den Brustwarzen, die auch zwischen den Stillmahlzeiten anhalten – das ist ein typisches Zeichen für Soor. Die Hefepilzinfektion durch Candida albicans wird häufig zu spät erkannt.

Symptome bei der Mutter

  • Brennende, stechende oder juckende Schmerzen an den Brustwarzen – auch nach dem Stillen
  • Schmerzen, die tief in die Brust strahlen
  • Glänzende, gereizte oder schuppige Haut auf der Brustwarze

Symptome beim Baby

Weiße, nicht abwischbare Beläge im Mund – mehr dazu in Mundsoor beim Baby erkennen.

Ursachen & Risikofaktoren

  • Antibiotika-Behandlung
  • Wunde Brustwarzen als Eintrittspforte
  • Feuchte Stilleinlagen

Was hilft?

1. Antimykotika

Nystatin oder Miconazol – Arzt oder Hebamme um Rezept bitten.

2. Beide gleichzeitig behandeln

Immer Mutter und Baby, sonst Ping-Pong-Infektion.

3. Hygiene erhöhen

Stilleinlagen häufig wechseln, bei 60 °C waschen.

4. Softlaser ergänzend

Der BioLas® 6 unterstützt die Wundheilung der gereizten Brustwarzen – als Ergänzung zur Therapie, nicht als Ersatz. Mehr in Brustgesundheit & LLLT.

Soor vs. andere Stillschmerzen

Soor brennt auch zwischen den Mahlzeiten – wunde Brustwarzen tun das meist nicht. Bei Unsicherheit auch Mastitis ausschließen.

Behandlungsdauer

7–14 Tage, vollständig abschließen auch wenn Symptome früher verschwinden.

Fazit

Soor ist gut behandelbar wenn frühzeitig erkannt und konsequent angegangen – immer beide Partner gleichzeitig behandeln.

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