Geburtsverletzungen: Dammriss, Episiotomie & Kaiserschnitt – Softlaser beschleunigt die Heilung
Feb 14, 2024
Geburtsverletzungen heilen mit Softlaser – sanfte Unterstützung nach der Geburt
Eine Geburt – ob vaginal oder per Kaiserschnitt – bedeutet für den Körper eine enorme Beanspruchung. Dammrisse, Episiotomie-Nähte oder die Kaiserschnittwunde brauchen Zeit und die richtige Unterstützung zur Heilung. Neben den klassischen Maßnahmen zur Wundpflege bietet die Softlaser-Therapie (LLLT) eine moderne, nicht-invasive Möglichkeit, den Heilungsprozess gezielt zu beschleunigen.
Welche Geburtsverletzungen gibt es?
Nach der Geburt können verschiedene Arten von Verletzungen auftreten:
- Dammrisse (Grad I–IV): Einrisse im Bereich zwischen Scheide und After, die je nach Schweregrad genaäht werden müssen
- Episiotomie: Gezielte Einschnitte zur Erweiterung des Geburtskanals
- Scheiden- und Vulvaverletzungen: Risse im Scheidenbereich oder an den kleinen Schamlippen
- Kaiserschnittwunde: Die horizontale oder vertikale Narbe nach einer Sectio caesarea
Typische Beschwerden nach Geburtsverletzungen
- Schmerzen beim Sitzen, Gehen oder beim Stuhlgang
- Schwellung und Brännen im Narbenbereich
- Juckreiz an heilenden Nähten
- Druckgefühl oder Spärme im Unterbauch (nach Kaiserschnitt)
Klassische Wundpflege nach der Geburt
Damm- und Scheidenverletzungen
- Kühle Kompressen: Lindern akute Schmerzen und Schwellungen in den ersten Stunden und Tagen
- Sitzbäder: Lauwarm bis zweimal täglich fördern die Durchblutung und Sauberkeit
- Sorgfältige Hygiene: Nach jedem Toilettengang mit klarem Wasser spülen und trockentupfen (nicht reiben)
- Wundprüfung: Auf Anzeichen von Infektion achten (starke Rötung, Eiter, Fieber)
Kaiserschnittwunde
- Wunde trocken halten, loses Kleidungsstücke bevorzugen
- Narbe nach Abheilung mit Narbenmassage und feuchtigkeitspendenden Cremes behandeln
- Keine schweren Gegenstände heben in den ersten Wochen
Softlaser-Therapie bei Geburtsverletzungen
Die Low-Level-Lasertherapie ergänzt die klassische Wundpflege auf wirksame Weise. Durch die Anwendung des BioLas® 6 Softlasers direkt auf die heilende Wunde werden:
- 🔬 Die ATP-Produktion in den Zellen angeregt – mehr Energie für den Heilungsprozess
- 🩸 Entzündungsreaktionen im Gewebe reduziert
- 💧 Die Durchblutung des Narbenbereichs verbessert
- 😌 Schmerzen durch natürliche Endorphinausschüttung gelindert
So wird der Softlaser bei Geburtsverletzungen angewendet
- Laser auf die betroffene Stelle richten (Damm, Narbe)
- Timer auf 2–5 Minuten einstellen
- Gerät ruhig halten, bis der Timer abschaltet
- Mehrmals täglich wiederholen
Die Anwendung ist vollständig schmerzfrei. Du kannst den BioLas® 6 direkt nach der Entbindung einsetzen, solange die Wunde sauber und äußerlich zugänglich ist.
Wie lange sollte man den Softlaser einsetzen?
Für Geburtsverletzungen empfehlen wir unsere 30-Tage-Mietoption – denn tiefere Gewebebereiche brauchen mehr Zeit als oberflächliche Wunden. Alternativ ist die 14-Tage-Option für leichtere Verletzungen geeignet.
Kombination: Softlaser + Wundpflege = schnellere Erholung
Studien zeigen, dass die Kombination aus klassischer Wundpflege und LLLT die Heilungszeit signifikant verkürzen kann. Gleichzeitig erlaubt die Schmerzlinderung durch den Softlaser vielen Müttern, sich besser um ihr Neugeborenes zu kümmern – anstatt von Schmerzen eingeschränkt zu werden.
Wann zum Arzt?
Suche umgehend ärztliche Hilfe bei:
- Fieber über 38,5°C
- Eitrigen Absonderungen aus der Wunde
- Starker, zunehmender Schwellung oder Schmerzen
- Nähten, die sich öffnen
Fazit
Geburtsverletzungen gehören für viele Mütter zur Realität – aber die Erholung muss nicht allein durch Abwarten und Schmerzmittel passieren. Die Softlaser-Therapie bietet eine wissenschaftlich fundierte, sichere und einfach anzuwendende Möglichkeit, den Körper bei der Heilung aktiv zu unterstützen.