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Kolostrum fördern: Tipps für die ersten Tage

Kolostrum fördern: Tipps für die ersten Tage

Kolostrum fördern: Tipps für die ersten Tage

Kolostrum – die wertvolle Erstlingsmilch – wird in den ersten Tagen nach der Geburt produziert. Hier erfährst du, wie du die Produktion unterstützen kannst. Eine ausführliche Erklärung, was Kolostrum genau ist, findest du in unserem Artikel Kolostrum: Das flüssige Gold der Stillzeit.

So förderst du die Kolostrum-Produktion

Früh anlegen

Idealerweise innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt. Der Saugreflex des Babys ist dann besonders stark, und frühes Anlegen signalisiert deinem Körper, mit der Milchproduktion zu beginnen.

Häufig stillen

8–12 Mal in 24 Stunden anlegen – auch wenn die Mengen winzig erscheinen. Kolostrum ist hochkonzentriert; der Magen des Neugeborenen fasst ohnehin nur wenige Milliliter.

Haut-zu-Haut-Kontakt

Fördert die Hormonausschüttung (Oxytocin und Prolaktin), die für die Milchproduktion notwendig ist.

Keine unnötigen Zusätze

Formula oder Wasser ohne medizinischen Grund können die natürliche Stillroutine stören und die Kolostrum-Aufnahme reduzieren.

Bei Diabetes: vorgeburtliches Ausstreichen

Ab ca. der 36. Schwangerschaftswoche kann nach Rücksprache mit der Hebamme bereits Kolostrum ausgestrichen und eingefroren werden – besonders empfehlenswert bei Schwangerschaftsdiabetes oder erwartetem Frühchen.

Wenn die ersten Stilltage schmerzen

Auch in den ersten, so wichtigen Tagen mit Kolostrum können die Brustwarzen bereits wund werden – oft durch ungewohnte Belastung. Der BioLas® 6 Softlaser kann schon ab dem ersten Tag eingesetzt werden, um die Heilung zu unterstützen.

Fazit

Kolostrum ist präzise auf die Bedürfnisse deines Neugeborenen abgestimmt. Häufiges, frühes Anlegen ist der Schlüssel – die Mengen sind klein, aber genau richtig.

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