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Freude am Stillen

Softlaser bei Stillschmerzen: Wirkung & Anwendung

Softlaser bei Stillschmerzen: Wie LLLT eingesetzt wird – und für wen

Stillschmerzen sind keine Seltenheit – aber sie müssen nicht einfach hingenommen werden. Neben klassischen Hausmitteln wird seit einigen Jahren die Low-Level-Lasertherapie (LLLT) als ergänzender Ansatz eingesetzt. In diesem Artikel erklären wir, wie der Softlaser wirken soll, für welche Beschwerden er eingesetzt wird – und wo seine Grenzen liegen.

Was sind Stillschmerzen – und woher kommen sie?

  • Wunde Brustwarzen durch Reibung oder falsche Anlegetechnik
  • Milchstau mit Verhärtungen und Druckgefühl
  • Mastitis (Brustentzündung) mit Fieber und starken Schmerzen
  • Soor (Hefeinfektion) mit brennendem Schmerz auch zwischen den Mahlzeiten
  • Milcheinschuss mit prallen, gespannten Brüsten in den ersten Tagen

Je nach Ursache braucht es unterschiedliche Maßnahmen. Der Softlaser wird ergänzend bei wunden Brustwarzen und Milchstau eingesetzt – nicht jedoch als alleinige Behandlung bei Soor (dort sind Antimykotika nötig) oder Mastitis (ärztliche Behandlung!).

Was ist die Low-Level-Lasertherapie?

Die Low-Level-Lasertherapie, auch Kaltlasertherapie oder Softlasertherapie genannt, nutzt Licht niedriger Intensität, das keine Wärme erzeugt und das Gewebe nicht schädigt. Diskutiert werden folgende Effekte auf zellulärer Ebene:

  • Die Mitochondrien produzieren mehr ATP (Zellenergie)
  • Die Zellerneuerung wird angeregt
  • Die Durchblutung verbessert sich
  • Entzündungsmediatoren werden reduziert

Was sagt die Wissenschaft?

Ehrlich gesagt: Die Studienlage ist gemischt. Einzelne randomisierte Studien fanden eine stärkere Schmerzreduktion in der Laser-Gruppe, andere zeigten keinen klaren Vorteil gegenüber einer Scheinbehandlung. Konsistent zeigt sich die gute Verträglichkeit – schwerwiegende Nebenwirkungen traten in den Studien nicht auf. Unsere ausführliche, ehrliche Einordnung findest du auf der Seite „Softlaser-Wirkung: Was sagt die Wissenschaft?“.

Klassische Maßnahmen und Softlaser im Vergleich

Maßnahme Ansatz Zu beachten
Lanolin-Salbe Schutz, Feuchtigkeitssperre Wirkt nur oberflächlich
Muttermilch auftragen Antibakteriell, beruhigend Studien zeigen keinen klaren Heilungsvorteil
Kühle Kompresse Schnelle Schmerzlinderung Nur Symptomlinderung
Softlaser (LLLT) Ergänzende Anwendung, medikamentenfrei Wirkbeleg gemischt; Leihgerät nötig

Das Wichtigste bleibt in jedem Fall die Ursachenbehebung – meist die Anlegetechnik, gemeinsam mit Hebamme oder Stillberaterin.

Wie wird der Softlaser bei Stillschmerzen eingesetzt?

Bei wunden Brustwarzen

Den BioLas® 6 direkt auf die wunde Stelle richten, Timer auf 3–5 Minuten einstellen, gemäß Herstellerempfehlung mehrmals täglich anwenden – z. B. vor dem Stillen.

Bei Milchstau

Laser auf die verhärtete Stelle richten – ergänzend zu regelmäßigem Stillen und Kühlung nach dem Stillen. Mehr auf unserer Seite Softlaser bei Milchstau.

Bei Mastitis (ergänzend, nicht ersetzend)

Eine Mastitis gehört immer in ärztliche Behandlung – der Softlaser ersetzt keine Antibiotika. Er kann allenfalls begleitend eingesetzt werden, in Absprache mit Ärztin oder Hebamme.

Eigenschaften der Softlaser-Anwendung auf einen Blick

  • ✅ Schmerzfrei und kontaktlos in der Anwendung
  • ✅ Gute Verträglichkeit in Studien
  • ✅ Ohne Schutzbrille anwendbar (Laserklasse 2M)
  • ✅ Kombinierbar mit allen anderen Maßnahmen
  • ✅ Bequem zu Hause anwendbar
  • ✅ Als Leihgerät günstig und flexibel

Jetzt ausprobieren – flexibel mieten

Du kannst den BioLas® 6 bei Mamas-Helfer für 7, 14 oder 28 Tage mieten – ab 99 €, ohne Kaufverpflichtung, Hin- und Rückversand inklusive.

→ Jetzt BioLas® 6 Softlaser mieten


Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Beratung. Bei Fieber, starken Schmerzen oder Verdacht auf Mastitis bitte ärztlich abklären lassen.

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