Softlaser kaufen oder mieten? Ehrlicher Kostenvergleich für die Stillzeit
Jul 16, 2026
Lesezeit ca. 6 Minuten
Du überlegst, einen Softlaser für die Stillzeit anzuschaffen – und fragst dich, ob sich der Kauf lohnt oder ob Mieten die klügere Wahl ist? Hier findest du einen ehrlichen Kostenvergleich aller drei Optionen: Kauf, Miete und Behandlung bei der Hebamme.
Option 1: Softlaser kaufen
Softlaser in medizinischer Qualität (Medizinprodukte mit geprüfter Wellenlänge und Leistung) kosten in der Anschaffung in der Regel mehrere hundert Euro. Dazu kommt: Die intensive Anwendungsphase in der Stillzeit ist meist auf wenige Wochen begrenzt – typischerweise die Zeit, in der wunde Brustwarzen, ein Milchstau oder eine frische Narbe abheilen.
Kauf lohnt sich am ehesten, wenn:
- du das Gerät über die Stillzeit hinaus regelmäßig nutzen möchtest,
- mehrere Kinder geplant sind und du das Gerät wiederverwenden willst,
- du es mit anderen teilen kannst (z. B. im Familien- oder Freundeskreis).
Vorsicht bei Billiggeräten: Sehr günstige Laser-Pens aus dem Ausland sind oft keine geprüften Medizinprodukte – Wellenlänge und Ausgangsleistung sind häufig nicht verlässlich angegeben.
Option 2: Softlaser mieten
Beim Mieten zahlst du nur für den Zeitraum, in dem du das Gerät wirklich brauchst. Unsere Preise für den BioLas® 6 (Medizinprodukt, Made in Germany):
- 7 Tage – 99 € – für akute Beschwerden
- 14 Tage – 129 € – bei länger anhaltenden Beschwerden
- 28 Tage – 169 € – für die längere Begleitung im Wochenbett
- Verlängerung +7 Tage – 50 € – flexibel dazubuchen
Hin- und Rückversand sind inklusive, das Rücksendeset liegt bei. Damit liegt die Miete deutlich unter den Anschaffungskosten eines vergleichbaren Neugeräts – und du hast keine Kapitalbindung für ein Gerät, das nach der Stillzeit möglicherweise ungenutzt in der Schublade liegt.
Mieten lohnt sich am ehesten, wenn:
- du die Anwendung erst einmal ausprobieren möchtest,
- der Bedarf zeitlich begrenzt ist (akute Stillbeschwerden, Wochenbett),
- du ein geprüftes Medizinprodukt nutzen willst, ohne mehrere hundert Euro zu investieren.
Option 3: Laserbehandlung bei der Hebamme
Viele Hebammen und Stillberaterinnen bieten die Laserbehandlung in ihrer Praxis oder im Rahmen der Wochenbettbetreuung an. Der große Vorteil: Du bekommst die Anwendung mit fachlicher Begleitung – inklusive Blick auf die Ursache (z. B. Anlegetechnik). Je nach Region und Umfang kann die Laseranwendung eine Zusatzleistung sein; frage am besten direkt bei deiner Hebamme nach, was über die Kasse läuft und was privat abgerechnet wird.
Die Heimanwendung per Mietgerät ist dazu kein Widerspruch, sondern eine Ergänzung: Gerade bei mehrmals täglicher Anwendung ist der Weg in die Praxis oft nicht praktikabel.
Der ehrliche Hinweis zur Wirkung
Bevor du Geld ausgibst – egal ob für Kauf oder Miete: Die Studienlage zur Softlaser-Therapie bei Stillbeschwerden ist gemischt. Es gibt Hinweise auf eine mögliche Schmerzlinderung, aber keinen eindeutigen Wirkbeleg; gut belegt ist die Verträglichkeit. Unsere ausführliche Einordnung findest du auf der Seite „Softlaser-Wirkung: Was sagt die Wissenschaft?“. Und: Die häufigste Ursache wunder Brustwarzen ist die Anlegetechnik – deren Korrektur mit Hebamme oder Stillberaterin bleibt der wichtigste Schritt.
Fazit: Entscheidungshilfe in 3 Fragen
- Brauchst du das Gerät länger als ein paar Wochen? Nein → Miete. Ja, über Jahre → Kauf prüfen.
- Möchtest du erst testen, ob dir die Anwendung überhaupt hilft? Ja → 7-Tage-Miete als risikoarmer Einstieg.
- Wünschst du dir fachliche Begleitung? Ja → Hebamme fragen – und die Heimanwendung bei Bedarf ergänzen.
Wenn du dich fürs Mieten entscheidest: Hier findest du den BioLas® 6 Softlaser zur Miete ab 99 €.
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Beratung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende dich bitte an deine Hebamme, eine Stillberaterin (IBCLC) oder deine Ärztin.